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Wie kann man die Unfallgefahr bei einer Kinderrutsche mindern?

Unfallgefahr bei einer Kinderrutsche mindernEine Kinderrutsche ist heute schnell gekauft. Und ebenso schnell aufgebaut. Leider kann aber ein kleiner Fehler gerade bei Rutschen ziemlich gravierende Folgen haben. Die Größten Unfallschwerpunkte bei einer Rutschbahn sind:

  • umkippen der gesamten Rutsche
  • keine geeignete „Landefläche“ am Ende der Rutsche
  • dein Kind kann seitlich herunter fallen

Um Unfallgefahren zu mindern sollte man bereits auf gewisse Merkmale beim Kauf achten. Dazu gehört, dass ein Prüf-und Qualitätssiegel an der Rutsche angebracht ist, also das die Rutsche über eine Prüfplakette (Tüv-geprüft) oder „geprüfte Sicherheit“ verfügt. Kinderrutschen verfügen im Allgemeinen schon über einen guten Standard, was die Verarbeitung derselben angeht.

Eine gefahrlose Nutzung muss gegeben sein. Weitere wichtige Aspekte sind vor dem Kauf einer Rutsche zu prüfen. Da wäre als erstes die Wahl des Materials zu nennen.

Kunststoff oder Metall ?

Kunststoffrutschen sind für sehr kleine Kinder geeignet weil diese eine geringe Körperhöhe aufweisen und es auch keine scharfen Kanten oder harte Flächen gibt. Eine Rutsche aus Metall bietet hingegen eine kratzfestere, beständigere Oberfläche. Die Stabilität der Metallrutsche ist, durch die Verwendung von Stahlblechen, natürlich wesentlich höher. Allerdings ist eine Rutsche aus Metall auch um einiges teurer. Du solltest hier auch nur Edelstahl verwenden, da eine Rutsche aus Stahl sehr schnell rostet.

Die Auswahl an Rutschenlängen und Höhen ist bei Metallrutschen ebenfalls größer, da die bessere Stabilität auch längere Rutschen möglich macht. So sind hier auch Wellenrutschen von bis zu 10 metern länge machbar. Das Gewicht einer Metallrutsche ist aber höher als wenn man eine Kunststoffrutsche gewählt hat. Das solltest Du vor allem dann beachten, wenn Du die Rutsche an einen Spielturm oder an ein Stelzenhaus anbringen willst.

Außerdem muss auch an die Reinigung der Rutsche gedacht werden und da ist die Kunststoffrutsche sehr praktisch zu handhaben. Durch das geringe Gewicht lässt sich die Rutsche sehr gut in der Garage, im Geräteschuppen oder auf dem Speicher unterbringen. Daran sollte man schon denken, denn Kunststoffrutschen sind anfälliger wenn sie niedrigeren Temperaturen ausgesetzt sind. Kälte greift den Kunststoff an und kann die Rutsche beschädigen. Auch hier geht eine Unfallgefahr von Plastikrutschen im Garten aus. Im Frühjahr müssen diese unbedingt kontrolliert werden, und Risse oder Absplitterungen solltest Du unbedingt entfernen.

Höhe der Kinderrutsche

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Höhe und Breite der Rutsche. Du solltest nach Möglichkeit die höchstmögliche Breite der Rutsche wählen. Einerseits ist ein verkeilen des Unterschenkels bei einem Kind nur dann möglich, wenn das Bein zwischen den Seitenwänden der Rutschbahn stecken bleibt. Andererseits stehen breitere Rutschen normalerweise auch sicherer als schmale Modelle.

Die Trittsprossenabstände einer Leiter an der Rutsche sollten lieber etwas zu klein als zu groß gewählt werden, damit Dein Kind beim hochklettern nicht mit den Beinen zwischen den Stufen durchrutschen kann. Ein sicherer Handlauf und eine rutschfeste Trittflächen sind weitere wichtige Aspekte und auch gesetzlich vorgeschrieben.

Vielleicht sollte man auch an eine mögliche Erweiterung von Spielhäusern oder Klettergerüsten denken. Da gibt es die Möglichkeit von Anbaurutschen die einfach an bestehende Spielhäuser angeschraubt werden können. Der Modulbau ermöglicht heute für die Kinder eine Kombination aus Rutsche, Schaukel, Klettertürmen und Häusern so dass die Kinder sich eine eigene „Märchenwelt“ im Garten aufbauen können.

Fazit:

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Standsicherheit, damit der ganze Aufbau nicht umkippt
  • hohe Seitenränder, damit deine Kinder nicht seitlich herunterfallen
  • weiche „Landezone“ am Ende der Rutsche (Spielsand oder Fallschutzmatten)
  • regelmäßige Kontrolle auf Beschädigungen

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