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Ab wann dürfen Kinder auf eine Kletterwand?

Ab wann dürfen Kinder an eine Kletterwand ?Klettern ist ein Grundbedürfnis von Kindern, doch das hat in der Regel nichts mit professionellem Klettern an einer Kletterwand zu tun.

Professionelles Klettern

Natürlich können schon die Kleinsten auf Bäume klettern, ohne das diesen dabei etwas passiert. Leider gibt es nicht mehr viele Bäume wo das überhaupt erlaubt ist, aber trotzdem gerne gemacht wird. Allerdings geht das auch anders, wobei dies auch in einem Freizeitpark sein kann.

Hier gibt es schon spezielle Kletterwände und andere Klettergerüste für Kinder ab 4 Jahren und einer Körpergröße von mindestens einem Meter. Dies wird dann aber von den Betreibern angegeben. In Kletterhallen kann dies auch unterschiedlich sein, wobei es hierbei nur um das reine Klettern geht. Eine professionelle Absicherung kann ein Kind erst frühestens ab dem Alter von 12 Jahren erlernen. Schon Aufgrund des geringen Körpergewichtes ist das vorher kaum möglich.

Klettern nach Farben an der Boulderwand

Auch das werden die Kleinen dann noch nicht machen, auch wenn diese die Wände ganz locker erklimmen. Hier steht einfach der Faktor Spaß im Vordergrund, wobei die Farben an der Kletterwand dann egal sind.

Dies werden Kinder erst später befolgen, wobei das auf jedes Kind einzeln ankommt. Zwingen sollten die Eltern das Kind niemals, sondern ihm einfach den Spaß lassen. Sichern oder nach Farben klettern, das geht auch noch später. Die Bewegung und die Koordination sind her besonders wichtig, daher kann ein Kind ruhig schon so früh wie möglich mit dem Klettern beginnen.

An einem Spielturm oder Kletterturm sind ebenfalls oft Kletterwände vorgesehen. Diese bestehen meistens aus 10 – 20 einzelnen Klettersteinen, die ganz nach belieben an einer Holzwand angebracht werden. Das ist oftmals eine gute Lösung, um mit dem Klettern zu beginnen.

Wenn eine solche Kletterwand am Spielturm angebracht wird, empfiehlt es sich auf den Untergrund zu achten. Dieser sollte entweder aus einer weichen Rasenfläche, Fallschutzmatten, oder auch aus Sandkastensand bestehen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Kinder sollten niemals Erwachsene sichern

Selbst wenn Kinder schon sehr gut sichern können, sollten diese niemals einen Erwachsenen sichern. Denn hier ist da Gewicht einfach zu hoch und somit wäre das Kind vollkommen überfordert. Ansonsten können Kinder in Kletterhallen schon sehr früh klettern, doch bitte nur, wenn diesen das Spaß macht. Bäume bezwingen kann schon mehr Spaß machen, vor allem wenn dann noch Freunde dabei sind. So gibt es auch spezielle Klettergruppen für Kinder, die wichtig sind.

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Braucht man für einen Kletterturm ein Betonfundament?

SPielturm Kletterturm Stelzenhaus Betonfundament
Ein Betonfundament in einer solchen Größe ist nur bei hohen Klettertürmen nötig…

Ob ein Spielturm ein Betonfundament benötigt oder nicht, ist vor allem von seiner endgültigen Höhe abhängig. Insbesondere Produkte mit einer Podesthöhe über 1,50 m brauchen eine zuverlässige und sichere Bodenverankerung.

Speziell wenn es sich nur um ein freistehendes Stelzenhaus handelt, welches nicht über eine Rutsche, Schaukeln oder weitere Anbauten verfügt, ist der Kletterturm einerseits nicht schwer genug, andererseits auch sehr Windanfällig. Hier sollte also keinesfalls auf entsprechende Bodenanker mit Betonfundament verzichtet werden.

Sehr häufig verwendet wird zum Beispiel das folgende Modell, da es in unterschiedlichen Größen verfügbar ist, und somit für fast jede Pfostenstärke passt.

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Wie wird ein sicheres Betonfundament hergestellt?

Eine sichere Befestigung mit Hilfe von Beton herzustellen ist sicherlich einer der einfachsten Methoden der Montage. Die wenigen aber etwas körperlich anstrengenden Arbeitsschritte, sollten eigentlich von jedem umsetzbar sein.

Zuerst muss ein Fundament ausgehoben werden. Die circa bis zu 40 cm tiefen Löcher sollten sich idealerweise unter jedem Pfosten des Spielturms befinden. Hierfür müssen vorher die genauen Maße des Spielturms ermittelt und auf dem Boden angerissen werden.

So markiert man die Stellen, wo später die Pfosten stehen sollen. Dies ist zugleich der Arbeitsschritt, bei dem die meisten Fehler passieren. Hier ist also sehr genaues arbeiten gefragt. Denn nichts ist ärgerlicher als ein Betonfundament zu haben, das sich an der falschen Stelle befindet.

Alternativ kann das Grundgerüst des Spielturms auch erst mit den Bodenankern verschraubt, und in die vorbereiteten Löcher gestellt werden. Wenn alles passt und in Waage ausgerichtet ist, werden dann einfach die Löcher mit Beton gefüllt. Bis zum Aushärten darf dann keiner mehr an der Konstruktion wackeln.

Der Durchmesser der auszuhebenden Löcher ist stark vom jeweiligen Durchmesser der Pfosten abhängig. Allerdings sollte ein gewisses Spiel mit eingeplant werden. Danach können die Löcher mit Beton verfüllt werden. Ob man sich nun Fertigbeton als Sackware besorgt und diesen selbst anmischt oder sich vom Betonhändler fertig anliefern lässt, hängt von den handwerklichen Fähigkeiten und der Bequemlichkeit des Einzelnen ab. Der Beton sollte aber nicht komplett in die Löcher eingegossen werden, denn die Verankerungen für die Pfosten müssen etwas später ja auch noch hinein.

Die einfachste Verankerungsmöglichkeit ist die Variante, die mit einem Teil im Beton eingegossen und mit dem anderen am Pfosten verschraubt wird. Diese bedarf etwas feinfühliges und genaues Arbeiten. Denn der Spielturm muss genau, mit Hilfe einer Wasserwaage, entsprechend ausgerichtet und wenn nötig unterfüttert werden. Erst danach werden die Pfostenlöcher komplett mit dem Beton ausgegossen. Nach dem Aushärten des Betons sollte der Spielturm bombensicher stehen.

ACHTUNG: Vorsicht bei Ecken und Kanten

Wichtig bei den Fundamenten wenn es um ein Klettergerüst oder einen Spielturm geht, ist außerdem, dass das Fundament mindestens 10 cm unter der Oberfläche verschwindet. bei größeren Fundamenten sind sogar 20 cm Tiefe noch besser. Das hängt natürlich auch immer ein wenig davon ab, welcher Boden gewählt wird. Sofern Fallschutzmatten ausgelegt werden, bieten diese guten Schutz vor hartem Boden.

Keinesfalls sollte das Betonfundament aus der Erde herausschauen. Das kann bei einem Sturz auf eine Ecke oder Kante schlimmme Folgen haben.

Gut geeignet sind zum Beispiel Pfostenträger wie der folgende, wenn diese über eine lange Dolle (der Stab am unteren Ende) verfügen. Damit kann das Fundament tief genug versenkt werden.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Kletterwand und einer Boulderwand?

Unterschied Boulderwand zur Kletterwand
Eine Boulderwand wird im Gegensatz zur Kletterwand in die Breite gebaut, und nicht in die Höhe

Kletter und Boulderwände sind heute standardisierte Kletteranlagen für Groß und Klein. Hier sollen unterschiedliche Zielgruppen im Indoor und Outdoorbereich angesprochen werden.

Die Kletterwände

Eine Kletterwand kann individuell geplant werden. Der wesentliche Unterschied zu einer Boulderwand liegt darin, dass Kletterwände im Normalfall in die Höhe gebaut werden, und damit lange Kletterwege möglich machen. Die standardisierte Kletterwand erlaubt es, daß alle die Fähigkeit besitzen müssen die Kletterwand zu bewältigen. Sie fordert Anfänger und Fortgeschrittene und besticht durch ein ansprechendes Design. Sie bietet aus klettertechnischer Sicht, interessante Klettervariationen wie das Bug, den Überhang und das Dach. Die Kletterwand kann überall aufgebaut werden. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass eine Kletterwand nur mit Sicherung beklettert werden kann, und dass die größere Höhe auch zwangsläufig ein höheres Sicherheitsrisiko darstellt.

Die Kletterwand für Fortgeschrittene

Eine Kletterwand für Menschen die mehr Klettererfahrungen vorweisen können, stehen zusätzliche Funktionen an der Wand zur Verfügung. So kann zum Beispiel eine zusätzliche Hochziehvorrichtung angebracht werden. Dadurch wird unbefugte Benutzung unterbunden und ein Prallschutz sorgt dafür, dass man sich bei der Nichtbenutzung der Wand nicht verletzen kann.

Die Boulderwand

Eine Boulderwand kann im Gegensatz zur Kletterwand in nahezu jedem Raum aufgebaut werden, da Boulderwände nicht in die Höhe gebaut werden, sondern in die Breite. Man benötigt also keine 20 meter hohe Turnhalle, um eine solche Anlage aufzustellen. An Boulderwänden wird seitlich, oder aber nach oben in kurzen Abschnitten geklettert.

Der größte Vorteil neben dem geringen Platzbedarf ist, dass auch ohne Sicherungsseil geklettert werden kann. Die Unfallgefahr an einer Boulderwand ist aufgrund der geringen Kletterhöhe wesentlich geringer als an einer Kletterwand.

Die Boulderanlagen haben sich mittlerweile zu einem regelrechten Boom entwickelt. Indoor-Boulderanlagen werden in Schulen, Kletterhallen und im therapeutischen Bereich für das Training des Bewegungsapparates eingesetzt. Wie bei den Kletterwänden gibt es auch hier standardisierte Wände und Boulderwände für Fortgeschrittene. Die Wahl der Boulderwand richtet sich hierbei nach dem altersgerechten Einsatz des Anwenders.

Die „standardisierten Boulder-Walls“ werden mehr in den Grundschulen und die „fortgeschrittenen Boulder-Walls“ in den weiterführenden Schulen eingesetzt. Diese finden auch an den Hochschulen für den sportlichen Einsatz Anwendung. Die Boulderwände unterliegen einer Sicherheitsnorm, nämlich der DIN EN 1176-1. Nach dieser DIN-Norm dürfen keine Lochraster zum Versetzen der Klettergriffe vorhanden sein. Boulderwände haben den Vorteil, daß eine manuelle Neigung eingestellt werden kann. Darüber hinaus verfügt die Boulder-Wall über eine elektromagnetische Justiermöglichkeit.