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Schaukeln – ein Urvergügen

Schaukel für Kinder – unsere Empfehlung 2017

Von der Babyschaukel bis zu Spaßschaukel

Weltweit wiegen Mütter ihr Neugeborenes schützend und beruhigend in den Armen. Später liegen die Kleinen dann in ihrer Wiege und werden sanft in den Schlaf geschaukelt. Kaum können Babys etwas sitzen, lachen sie auch schon fröhlich in ihrer Babyschaukel. Die Schaukel begleitet uns von Anfang an durch die gesamte Kindheit. Selbst Teenager können auf langen Hängeschaukeln noch ihren Spaß haben. Und wer ganz ehrlich ist, muss zugeben, dass der Spaß am Schaukeln eigentlich nie aufhört, auch nicht dann, wenn man schon Opa oder Oma ist.

Dann sitzt man vielleicht gemütlich in der Hollywoodschaukel – aber das Vergnügen ist immer noch das gleiche. Schließlich war Schaukeln unser allererstes Körpergefühl, das wir bereits im Mutterleib kennengelernt haben.

Unsere Empfehlung – die besten Schaukeln

Welche Schaukel für welches Alter?

Schaukeln

Neugeborene schaukeln natürlich in einer Wiege, während Babys spätestens dann, wenn sie ihr Köpfchen halten können, auch die Babyschaukel genießen. Einige Modelle kann man in den Türrahmen hängen, andere haben ein eigenes Gestell. Später gibt es Sitzschaukeln für Babys, und Schaukeln, die wie Nester geformt sind. Nestschaukeln machen aber auch größeren Kindern Spaß! Kleinkinder schaukeln im Garten in Hängestühlchen. Wichtig ist hier, dass es eine Sperre zwischen den Beinen und vor dem Bauch gibt, damit das Kind nicht durchrutschen kann. Größere Kinder schaukeln dagegen auf einem Brett. Die Auswahl ist für alle Arten von Schaukeln riesig.

Alleine in der Schaukel – ab wann?

Ein Baby sollte nie ohne Aufsicht sein, aber es kann durchaus einige Minuten in einer gesicherten Babyschaukel liegen, ohne dass die Mutter oder der Vater ständig das Baby unter Beobachtung haben. Bei Nestschaukeln sollte dagegen immer jemand dabei sein, da das Baby herunterrollen kann. Genauso ist es mit Stuhlschaukeln für Kleinkinder. Natürlich muss niemand ständig daneben stehen und die Schnüre der Schaukel in der Hand halten. Aber Kinder stecken voller Überraschungen und ein gelangweiltes Kind kann auch einmal versuchen, aus der Schaukel herauszuklettern. Deshalb sollte ein Erwachsener immer in der Nähe sein und auf das Kleinkind aufpassen. Erst dann, wenn ein Kind sicher alleine im Garten spielen kann, darf es auch alleine an die Schaukel.

Die Sicherheit der Schaukel

Schaukeln sollten immer TÜV-geprüft sein oder das Zeichen GS („geprüfte Sicherheit“) tragen. Die Aufhängung sollte korrekt und genau nach Anweisung durchgeführt werden. Einige Schaukeln hängen an einem Gerüst an Ringen, andere – vor allem Schaukeln für kleinere Kinder – hängen an einem einzelnen Ring, den man an der Decke befestigen kann. Schaukeln sollten aus einem weichen Material bestehen und aus Kunststoff oder einem Naturstoff sein. Metallschaukeln können sehr gefährlich werden, wenn ein Kind in der Nähe die Schaukel an den Kopf bekommt. Deshalb muss auch immer der Sicherheitsabstand einer Schaukel beachtet werden, der sich aus der Länge der Seile ergibt. Eine Schaukel sollte außerdem immer etwas abseits und nicht mitten im Spielbereich stehen, durch den andere Kinder durchlaufen können. Das Schaukelgestell muss natürlich sehr stabil, und gegen Umkippen gesichert sein. Auch hier muss die TÜV-Marke beim Kauf beachtet werden. Wenn an einem Gestell mehrere Schaukeln hängen, muss die Sicherheitsnorm eingehalten werden. Der Abstand zum Gestell muss immer mindestens 60 cm betragen, der Abstand zwischen den Schaukeln darf 70 cm nie unterschreiten.

Ist Schaukeln gesund?

Schaukeln ist die einfachste und natürlichste Methode des Kindes, um seine Motorik zu entwickeln. Wissenschaftler haben bewiesen, dass Babys und Kinder über das Schaukeln sensorische Reize empfangen, die wiederum ihre Motorik fördern. Babys sollten nicht zu heftig geschaukelt werden, weil dadurch das gefürchtete Schüttelsyndrom entstehen kann. Das Hirn des Babys ist immer noch beweglich. Wenn das Hirn zu sehr geschüttelt wird, können unwiederbringliche Schäden entstehen. Hier sollten alle Mütter und Väter sehr vorsichtig sein. Einige Mediziner haben inzwischen auch vor Babyschaukeln gewarnt, in denen das Kind schräg liegt, da die Schaukel eventuell schädlich für die Entwicklung des Rückens sein kann. Wie bei so vielen Dingen gilt auch hier: Nichts übertreiben! Einige Minuten in einer Babyschaukel machen jedem Baby Spaß und sind vollkommen ungefährlich. Anders ist es, wenn das Baby stundenlang in einer solchen Schaukel ausharren muss. Ansonsten gibt es beim Schaukeln keinerlei Gefahren. Es soll laut einiger Studien sogar Schmerzen verringern und Schmerzmittel überflüssig machen. Wenn alle Sicherheitsaspekte beachtet werden und nichts übertrieben wird, kann es beim Schaukeln also nur positive Erlebnisse geben.

Welche Schaukel für den Garten?

Heute gibt es eine Vielzahl an Spielgeräten für den Garten. Viele von ihnen sind Kombinationen aus Rutschen, Schaukeln, Klettergerüsten und vielleicht sogar noch einem Spielhaus. Der Größe des Geräts hängt in erster Linie von der Größe des Gartens und den finanziellen Möglichkeiten ab, aber es gibt auch schon hübsche und gute Schaukeln, die nur wenig Platz benötigen. Die Pfosten beanspruchen meist einen Platz von zwei Mal zwei Metern. Dazu kommt noch der Platz, den sich das Kind erschaukelt, der also hinter und vor der Schaukel frei sein muss.

Wer keinen Platz für ein Spielgerät hat, entscheidet sich vielleicht für eine Schaukel, die man an einen Baum hängen kann. Wichtig ist hier, dass der auserwählte Ast wirklich stabil ist. Hier sollte man lieber einmal zu viel einen Baumspezialisten fragen! So mancher stabil wirkende Ast hat sich schon als morscher Zweig entpuppt. Als Laie kann man leider den Zustand eines Baums oder Astes nur selten genau erkennen. Für Baumschaukeln gibt es besondere Karabiner und Schlingen, die für Sicherheit sorgen. Da Äste selten genau waagrecht sind, müssen die beiden Seile, zwischen denen der Schaukelsitz liegt, genau angepasst werden, damit er nicht schief hängt. Wenn alles genau überprüft ist und passt, macht das Schaukeln in einem Baum besonders viel Spaß! Denn hier können die Seile länger sein und die Karabiner höher als in einem Gerät angebracht werden. Gerade große Kinder können dann wirklich weit und hoch schaukeln!

Seillänge nicht übertreiben!

Gerade Baumschaukeln verführen dazu, die Seile immer länger und länger zu machen, und so mancher 13-Jährige hat schon davon geträumt, an einer sechs Meter langen Schaukel gen Himmel zu fliegen. Abgesehen davon, dass die Höhe dann nicht ganz ungefährlich wäre, und dass das Kind dann wirklich sehr gefährlich abstürzen könnte, gibt es hier jedoch auch eine physikalische Begrenzung. Ab einer gewissen Länge kann nämlich gar nicht mehr geschaukelt werden! Wenn Schaukeln an zwei Meter langen Seilen hängen, können alle – Groß und Klein – problemlos schaukeln! Bei längeren Seilen macht es bis zu einer Länge von vier Metern den größeren Kindern noch Spaß, und die Fluglinie wird immer höher und gefährlicher. Aber dann hört das Vergnügen auf. Versuche haben gezeigt, dass es – je nach Körpergewicht und vor allem der Körperlänge – ab einer Seillänge von vier Metern praktisch unmöglich wird, die Schaukel überhaupt in Schwung zu bringen. Selbst die Körperkraft eines Erwachsenen reicht dann nicht mehr aus. Deshalb sind 2-Meter-Seile für alle Kinder absolut perfekt. Selbst Fünfjährige können – mit etwas Hilfe – ein 2-Meter-Seil in Schwung bringen. Alles, was länger ist, wird schwerer oder völlig unmöglich.

Unfallgefahr generell minimieren

Beim Schaukeln kann so einiges passieren. Das Kind kann aus der Schaukel fliegen, das Seil kann reißen, der Ast kann abbrechen oder das Gestell umkippen. All diese Gefahren können jedoch vermieden werden, wenn alles regelmäßig überprüft wird und bereits beim Kauf auf Sicherheit geachtet wird. Ein Ast sollte mindestens einmal im Jahr von jemanden begutachtet werden, der sich damit auskennt. Das Gestell muss unbedingt so mit dem Boden verankert werden, wie es der Hersteller vorgesehen hat, und die Seillänge sollte dem Alter des Kindes angepasst sein. Je besser die Motorik, desto länger darf das Seil und damit die Schwunghöhe werden! Kinder müssen sich gut festhalten können und die Seile immer gut im Griff haben. Außerdem müssen die Seile ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden. Selbst gute und feste Nylonseile können mit den Jahren Schwächen entwickeln und reißen.

Besonders gefährlich können Wohnungsschaukeln sein, die an einer Schraube in der Decke befestigt werden. Hier heißt es, den Dübel ganz genau zu kontrollieren! Außerdem muss vor allem bei kleineren Kindern die Sitzfläche rutschfest sein.
Außerdem gelten auf der Schaukel für Kinder gewissen Regeln. Stehen und Knien sind tabu und nur Sitzen ist erlaubt. Größere Kinder werden diese Regeln natürlich mit Begeisterung brechen, aber welcher 10-Jährige würde das nicht tun? Bei kleineren Kindern heißt es: Aufpassen!

Die Umgebung der Schaukel

Schaukeln sollten wirklich nur im Notfall auf Asphalt oder Fliesen stehen und dann immer unter Beobachtung sein, wenn sie von Kindern benutzt werden. Schaukeln stehen am besten und sichersten auf einem weichen Grasboden. In der gesamten Umgebung der Schaukel dürfen keine spitzen Steine und keine Gartengeräte liegen, an denen sich Kinder beim Sturz verletzen könnten. Zur Sicherheit kann der ganze Bereich auch noch dicht mit weichem Rindenmulch ausgelegt werden. Wenn es nur Asphalt oder Fliesen gibt, sollte man Sicherheitsmatten besorgen und den Spielbereich damit auslegen. Bei einem Sturz von der Schaukel kann es sonst zu schweren Verletzungen kommen.

Kosten einer Schaukel

Wer einen guten Baum im Garten hat, braucht nur ein paar Seile, ein gutes rutschfestes Brett, Karabinerhaken und Schlingen. Es gibt TÜV-geprüfte Gartenschaukeln, die ohne Gestell nur wenige Euro kosten. Die eigentlichen Kosten entstehen beim Gestell. Sie können von 200 bis 1000 Euro und mehr betragen – je nachdem, was an dem Gestell an Spielgeräten alles angebracht werden soll. Auch besondere Schaukeln wie Nestschaukeln kosten natürlich mehr. Kleine Nestschaukeln für Babys gibt es schon ab 30 Euro. Größere Nestschaukeln, auf die sich auch gerne mal große Kinder legen und träumen, gibt es ab 90 Euro. Ähnlich sind die Preise bei Indoor-Schaukeln gestaffelt. Typische Babyschaukeln kosten zwischen 50 und 200 Euro. Hier gibt es inzwischen auch elektrische Schaukeln, bei denen verschiedene Geschwindigkeiten eingestellt werden können. Vom sanften Schaukeln zum Einschlummern bis hin zum wilden Baby-Fun-Schaukeln ist damit alles möglich.

Die beliebtesten Schaukeln – das wurde am häufigsten gekauft

Bestseller Nr. 1
HUDORA Gitter-Schaukel holz - GS geprüfte Kinder-Schaukel - 72113
  • GS-geprüftes Premium-Produkt
  • Kinder-Schaukel aus Hartholz
  • Sitzfläche 30 x 30 cm
  • Inklusive Haltestahlring und Verstellöse
  • Höhenjustierbares Seil von 135 bis 200 cm
Bestseller Nr. 2
HUDORA 72115 - Kunststoffbrettschaukel
  • Brettschaukel aus hochwertigem Kunststoff, Sitzfläche 42 x 16 cm
  • Höhenjustierbares Seil von 140 bis 250 cm
  • Witterungsbeständige Seile, inklusive Haltestahlring und Verstellöse
  • Spielzeug
  • Hudora
Bestseller Nr. 3
HUDORA 72112 - Babyhochschaukel
  • Zweiteilige Babyschaukel aus festem Kunststoff
  • Abnehmbare Sicherheitsbarriere für kinderleichtes Ein- und Aussteigen
  • Weiße Seile inkl. gelbchromatiertem Stahlring und Verstellöse zur Anbringung an entsprechenden Gerüsten
  • Durch den Sicherheitsbügel und den zusätzlichen Anschnallgurt ist ihr Baby doppelt gesichert
  • Die Schaukel ist an den Seilen höhenverstellbar von 120 bis 180 cm