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Spielturm

Unsere Spielturm Empfehlung 2017

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Was ist ein Spielturm ?

Spieltürme unterscheidet man in mehrere verschiedene Varianten. Es gibt Spieltürme mit Rutsche, Spieltürme für den Garten, Spieltürme mit Schaukel, und auch Spieltürme für den Innenbereich. Im Außenbereich sind diese in der Regel aus Holz angefertigt, es gibt diese aber auch aus Metall. Umgangssprachlich werden Spieltürme oft auch als Kletterburg oder einfach als Spielplatz bezeichnet. Die einfachsten Modelle bestehen aus einem simplen Turm, meist mit einem kleinen Dach, und einer Leiter oder Sprossenwand an der Seite.

Etwas bessere Modelle verfügen über Größere Podeste, Kletterwände, Rutschstangen, Hängebrücken, oder auch einen Sandkasten sofern diese nicht ohnehin im Sand, sondern auf dem Rasen im eigenen Garten aufgebaut werden. Spieltürme gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die Größten darunter kann man eigentlich schon nicht mehr als Spielturm bezeichnen, sondern es ist dann eher eine ganze Kletterburg. Manche bestehen aus mehreren Türmen, die mit Hängebrücken verbunden werden, und nehmen eine Fläche ein, die bei vielen Grundstücken die Hälfte des Gartens beanspruchen würde.

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Welcher Spielturm ist der beste, welchen sollte man kaufen ?

SpielturmNun, diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Wir können an dieser Stelle zwar ein Modell empfehlen, welches Sie sich auf jeden Fall ansehen sollten. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf eines Spielturms verschiedene Dinge überlegen. So ist zum Beispiel die vorhandene Fläche im Garten von entscheidender Bedeutung. Hierbei sollte man nicht nur auf die eigentliche Standfläche achten, sondern auch darauf, dass genügend Abstand zu anderen Gegenständen eingehalten wird. Denn fällt ein Kind wirklich mal vom Spielturm herunter, sollte es weich im Gras oder auf einer Fallschutzmatte landen, und nicht auf der Ecke eines Hochbeets oder der Sitzgruppe des elterlichen Grillplatzes.

Wählt man für das Aufstellen des Spielturmes eine Fläche in Hanglage, sollte man vor dem Kauf darüber nachdenken, ob der gewählte Spielturm sich auf einer Seite entsprechend einkürzen lässt. Anbauelemente wie eine Rutschstange oder eine Rutsche sind meist für das Aufstellen auf geraden Flächen gedacht, und nur mit viel Aufwand später anpassbar.

Ist die Frage der Aufstellfläche geklärt, sollte man sich darüber im klaren sein, für welches Alter und welche Nutzungsdauer das gewünschte Modell gedacht sein soll. Hat man mehrere Kinder (oder sind noch weitere geplant), macht es auf jeden Fall Sinn auf Hochwertiges Holz zu achten, da der Turm dann für mindestens 6 – 8 Jahre halten soll. Gerade bei billigen Varianten oder wenn sehr dünne Holzbretter verwendet werden, muss man diese aber oft schon nach 3-4 Jahren austauschen, da sonst die Verletzungsgefahr durch eingezogene Holzsplitter steigt, oder ein Kind sogar durchbrechen und Abstürzen könnte.

Spielturm ab wieviel jahren ?

Ab welchem Alter man einen Spielturm für seine Kinder im Garten aufstellt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits sollte man hier auf die motorischen Fähigkeiten des Kindes achten. Kleinkinder können bereits mit 18 Monaten auf einer Sprossenwand oder Leiter hochklettern. Das heißt aber noch nicht, dass man Kinder in diesem Alter auf ein Klettergerüst oder einen Turm hochklettern lassen sollte. Auch wenn Kinder in dem alter schon in der Lage sind, hinaufzuklettern – sicher bewegen können sich Kinder unter 3 Jahren keinesfalls auf einem Klettergerüst.

Absturzsicherungen, Griffe, Geländer und andere Teile sind in der Regel für Kinder ab 3 Jahren gestaltet, und in diesem Alter kann ein Kind sich auch relativ sicher auf einer solchen Anlage bewegen. Gerade wenn die Kids noch so klein sind, sollte man besonderes Augenmerk auf mögliche Unfallquellen legen. Gibt es zum Beispiel offene Seiten ohne Geländer ? Gibt es Seile, in denen ein kleines Kind hängenbleiben, und sich strangulieren könnte ? gibt es Hängebrücken, die seitlich offen (also ohne Geländer) montiert sind ? Findet man solche potenziellen Unfallquellen, kann man diese entweder selbst durch bauliche Veränderungen vorübergehend sichern, oder bestimmte Teile gar nicht erst anbauen. Man könnte zum Beispiel eine Rutschstange weglassen, und die offene Seite mit einem Geländer verschließen, bis die Kinder sicher in der Lage sind, an einer solchen Stange herunterzurutschen. Auf öffentlichen Spielplätzen kann man das in der Regel sehr gut beobachten, wann ein Kind so weit ist.

Welches Holz verwendet man für einen Spielturm ?

Was das Holz angeht, sollte man in erster Linie darauf achten, dass dieses naturbelassen (also nicht chemisch behandelt) ist. Darüber hinaus sollte das verwendete Holz gehobelt (glatte Oberfläche), sowie gefast sein – also die Kanten abgeschrägt oder abgerundet.

Wenn Holz so verbaut wird, dass kein direkter Bodenkontakt besteht, und sich auch sonst keine Nässe über einen längeren Zeitraum sammeln kann, dann muss man Holz nicht unbedingt lackieren oder behandeln. Natürlich sieht es auf einem Spielplatz nicht wirklich gut aus, wenn das gesamte Holz grau wird. Deshalb verwendet man hier entsprechende Lasuren, die aber nur für die Optik nötig sind.

Die besten Angebote in diesem Bereich werden aus skandinavischem Nadelholz, oder mitteleuropäischer Kiefer angefertigt. In der Regel werden Spielgeräte aus Holz durch eine Kesseldruckimprägnierung vor Witterungseinflüssen geschützt. Daher sehen manche Bauteile leicht grünlich aus. Das verschwindet aber in der Regel nach ein paar Wochen.

Inzwischen findet aber auch Robinienholz immer häufiger Verwendung. Dieses Holz ist aufgrund der Rohdichte fester als Eichenholz, sehr elastisch und biegefähig. Auch ist das Holz extrem Beständig gegen Witterungseinflüsse und Schädlinge bzw. Pilzbefall. Es kann daher komplett unbehandelt (ohne chemische Imprägnierung) im Außenbereich eingesetzt werden.

Welche Anker verwendet man für einen Spielturm ?

Grundsätzlich sollte Holz im Außenbereich nicht mit dem Rasen oder der Erde in Berührung kommen, da sich sonst Staunässe bildet, und das Holz anfängt zu verfaulen. Außerdem muss ein Spielturm natürlich auch so sicher aufgestellt sein, dass dieser nicht umkippt.

Es empfiehlt sich daher, ein Betonfundament zu setzen damit man die Anker einbetonieren kann. Handelt es sich um einen Kleineren Turm mit einer Grundfläche von bis zu 2 m², sollte man das Fundament entsprechend größer anfertigen. Dann läuft man nicht Gefahr, dass der Turm umkippt oder durch Wind umgeworfen wird. Ansonsten kann man an jedem einzelnen Standpfosten ein einzelnes Betonfundament anbringen, und die entsprechenden Anker einbetonieren. Dort sollte man darauf achten, dass man das Loch für den Beton tief genug gräbt, um eine gute Verankerung zu erreichen. Je nach Anzahl der vorhandenen Ständer empfiehlt sich, 50 kg Beton (also 2 Säcke) pro einzelnes Fundament zu nutzen. Das kann natürlich etwas weniger sein, wenn man eine große Anlage mit 15 oder 20 Standpfosten hat. Diese Anlagen wiegen alleine bereits über 500 kg, und können auch Aufgrund der Konstruktion nicht so einfach umfallen.

Die Anker müssen natürlich immer dem entsprechenden Durchmesser der Holzpfosten angepasst sein. Außerdem haben sich lange Metallstäbe (Dollen) bewährt. Je länger diese sind, umso sicherer lässt sich der Anker einbetonieren.

Einschlaghülsen oder eindrehbare Bodenanker sollte man für einen Spielturm keinesfalls verwenden, da diese nicht sicher genug sind, und der Turm umkippen kann.

Spielturm – welche Höhe sollte dieser haben ?

Was die Höhe eines Spielturmes angeht, so hängt diese in erster Linie von den Gegebenheiten im eigenen Garten ab. So sollte man bei der Wahl der Höhe bedenken, dass ein solcher Turm Schatten wirft, und man sich damit nicht die Nachmittagssonne auf der Veranda verbaut. Will man aber zum Beispiel einen Sandkasten im Garten platzieren, so kann man natürlich den entstehenden Schatten auch gleich hervorragend mit nutzen, und den Turm oder die gesamte Kletterburg so platzieren, dass der Schatten genutzt werden kann.

Darüber hinaus gilt natürlich auch: Je höher ein Spielturm wird, umso stabiler und massiver muss das Fundament und die Verankerung beschaffen sein.

Sicher ist es aber auch eine Frage der Unfallgefahr, wenn man sich für eine bestimmte Höhe entscheidet. Spieltürme für kleinere Kinder haben in der Regel eine geringere Höhe, damit bei einem Absturz keine größeren Verletzungen entstehen. Für größere Kinder (über 5 Jahre) ist aber ein Spielturm bzw. eine ganze Kletteranlage wesentlich interessanter, wenn die Höhe 2 Meter oder noch höher ist. Bedenken Sie immer auch, dass Sie den Spielturm wahrscheinlich später einmal erneut streichen müssen. Und das betrifft vor allem Teile wie das Dach, die Regen und Wind am meisten ausgesetzt sind. Wenn man einen Spielturm aufbaut, dessen Dach sich dann auf 4 Metern Höhe befindet, reichen die meisten handelsüblichen Leitern schon gar nicht mehr aus, um dem Dach sicher und problemlos einen neuen Anstrich zu verpassen.

Spielturm – Welche Podesthöhe sollte man kaufen ?

Die Podesthöhe eines Spielturmes richtet sich ebenfalls nach der gewünschten Verwendung. Nimmt man ein größeres Modell mit einer Rutschstange, so ergibt sich eine Podesthöhe von mindestens 1,50 Meter. Wäre die Podesthöhe niedriger, würde eine Rutschstange keinen Sinn machen. Auch die meisten normalen Rutschen, die man an einem Spielturm anbringen kann sind auf eine Podesthöhe von 2,2 – 2,5 m ausgelegt. Hier sollte man auch wieder die örtlichen Gegebenheiten beachten, da es sehr ärgerlich ist, wenn man einen Spielturm kauft, für den man dann aufgrund einer zu niedrigen Podesthöhe keine Zubehörteile zu kaufen bekommt.

Auch sollte man sich bei der Wahl der Podesthöhe entscheiden, ob man unter dem Spielturm andere Elemente einbauen möchte. Es ist sehr mühselig, wenn unter einer Plattform z.B. ein Sandkasten eingebaut ist, und die lichte Höhe nur 1,20 m oder 1,50 m beträgt. Einerseits kann ein Kind mit 7 Jahren dann schon nicht mehr vernünftig darunter laufen, ohne sich jedes mal den Kopf zu stoßen. Andererseits ist ja auch Mama oder Papa gerade bei kleinen Kindern oft mit im Sandkasten. Auch das kann schnell unangenehm werden, wenn die Podesthöhe zu niedrig ist.

Was gibt es sonst noch bei einem Spielturm zu beachten ?

Generell sollte man viel Wert legen auf vernünftige Schrauben. Leider sind diese bei einigen angebotenen Modellen eher minderwertig. Kommen Ihnen die Schrauben zu dünn vor, oder brechen beim Verschrauben immer wieder einzelne Schrauben ab, holen Sie sich am besten im Fachmarkt einen Sack vernünftige Schrauben. Die Schraubenköpfe sollten immer versenkt werden, da Kinder ansonsten viel zu schnell daran hängen bleiben und sich verletzen können.

Am besten eignen sich Flachrundbolzen für das verschrauben von Balken und Trägern.

Dabei ist darauf zu achten, dass diese mit dem flachen Kopf jeweils auf der Innenseite angebracht werden, in dem Bereich in dem die Kinder sich bewegen. An der Außenseite sollten die schrauben genau so lang sein, dass diese nicht mehr als 3 mm über die Mutter hinausstehen. Notfalls muss man die Schrauben kürzen.

Bei guten Spieltürmen liegen den Schrauben entsprechende Abdeckungen bei. Sollten keine dabei sein, empfiehlt sich auf jeden Fall, welche dazu zu kaufen. Da diese Abdeckungen sich bei Sonne und Kälte gerne von den Schraubenköpfen und Muttern lösen, klebt man diese am besten mit Silikon direkt an die Schrauben fest. Das verhindert auch, dass die Abdeckungen von kleineren Kindern zum spielen „abmontiert“ werden.

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