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News & Infos Ratgeber Sandkasten

Aus welchem Material sollte ein Sandkasten am besten sein ?

Welches Material eignet sich am besten für einen SandkastenViele Kinder spielen gerne in einem Sandkasten. Sollten Familien im Garten selbst eine Sandkiste aufbauen, dann ist es wichtig, auf das richtige Material zu achten, denn nicht immer ist Holz das geeignetste Material. Es ist zwar optisch sehr schön, jedoch leider auch anfällig für Nässe, was bei einem Sandkasten oft das größte Problem darstellt.

Vorsicht ist bei Metall und Beton geboten

Metallische Materialien haben den großen Nachteil, dass sie sich im Sommer schnell erhitzen. Hierdurch können sich Kinder Verbrennungen der Haut holen, weshalb es wichtig ist, auf Materialien zu verzichten, die schnell Wärme speichern. Befindet sich der Sandkasten jedoch immer im Schatten, dann hat Metall den großen Vorteil, dass sich hier wenig Insekten und Bakterien einnisten können.

Nässe kann einem Sandkasten aus Metall wenig anhaben. Zumindest wenn es sich dabei um Edelstahl oder zumindest vollverzinktes Eisen handelt.

Ein Nachteil von Metall oder Beton ist aber auch die größere Verletzungsgefahr. Stolpert ein Kind, und fällt auf eine Sandkastenumrandung aus Metall, tut dies natürlich mehr weh, als bei einem Sandkasten aus Holz oder Plastik.

Holz richtig lackieren

Für einen Sandkasten wird sehr gerne Holz als Standardmaterial verwendet. Der große Nachteil bei Holz ist jedoch, dass dieses schnell feucht wird und sich Pflanzen darauf ablagern. Es ist daher wichtig, dass das Holz regelmäßig mit einem speziellen Lack behandelt wird. Diesen gibt es in verschiedenen Baumärkten zu kaufen. Ebenfalls existieren Holzplatten, die schon vorher beschichtet worden sind.

Auf jeden Fall solltest Du Dich für einen Sandkasten mit Dach entscheiden, falls Deine Wahl auf Holz fällt, da das Dach nicht nur den Spielsand schützt, sondern zum großen Teil auch Wasser von der Unterkonstruktion ableitet.

Plastik ist das Material der Wahl

Sandkasten aus Plastik, Sandkiste, Buddelkiste
Ein Sandkasten aus Plastik kann auch gut aussehen, und hat viele Vorteile…

Das Besondere bei einem Sandkasten aus Plastik ist, dass dieser nicht nur sehr resistent gegenüber Mikroorganismen ist, sondern sich gleichzeitig im Sommer nicht so schnell erhitzt. Plastik ist ebenfalls sehr Witterungsbeständig, da dieses Wasser abweist und sich somit auch gut als Deckelmaterial für die Sandkiste eignet.

Es sollte immer festes, stabiles Plastik gekauft werden, welches sich bei starker Hitze nicht verformen kann. Sehr vorteilhaft bei Plastik ist auch, dass die Buddelkiste häufig aus einem Guss besteht. Es müssen also keine Nägel oder andere gefährliche Befestigungsmaterialien eingeschlagen werden, damit die Sandkiste hält. Die Ränder des Sandkastens sollten jedoch jedes Jahr auf Absplitterungen überprüft werden, da auch Plastik durch Einwirkungen von außen Schaden nehmen kann. Ansonsten steht dem Spielspaß mit einer Sandkiste aus Plastik nichts mehr im Weg.

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News & Infos Sandkasten Spielturm

Braucht man für einen Sandkasten ein Dach?

Braucht man am Sandkasten ein DachOft stellen Eltern sich die Frage, ob ein Dach an einem Sandkasten sinnvoll ist. Wir möchten hier auf ein paar Vor- und Nachteile eingehen.

Ein Sandkasten sollte an einem hellen Platz aufgebaut werden,damit sich Pilze und Moose nicht so schnell ausbreiten. Steht der Sandkasten unter einem Baum, können Laub und Äste hineinfallen, und der Spielsand wird verschmutzt. Ein Dach als Schutz über dem Sandkasten ist empfehlenswert. Es schützt vor allem vor den gefährlichen Sonnenstrahlen,da Kinder gegenüber der Sonne sehr sensibel sind. Eine Kopfbedeckung reicht oft nicht aus,um sie vor den Strahlen und einem Hitzschlag zu schützen.

Welche Vorteile hat ein Sandkasten mit Dach?

Das Dach über dem Sandkasten ist in der Regel fixiert,somit muss es nicht immer neu aufgebaut werden und bietet einen sicheren, konstanten Schutz. Ist es möglich das Dach herabzusenken, dient es auch als hygienische Abdeckung und schützt den empfindlichen Sand vor Verunreinigungen durch Witterungseinflüsse und Tiere. Der Reinigungsaufwand wird somit vermindert. Oft ist das Dach kippbar, dadurch spendet es besonders gut Schatten und schützt auch bei leichten Regenschauern,so kann auch bei regnerischer Witterung im Sand gespielt werden.

Optik

Optisch sieht ein Sandkasten mit Dach sehr ansprechend aus. Überaus leicht lässt er sich durch seine Form auch zu einem Spielhaus umfunktionieren. Zusätzlich kann das Dach mit Tüchern oder einem Moskitonetz behangen werden, um den Schutz für die Kinder zu erhöhen und weitere Spielangebote anzubieten.

Alternativ eignet sich auch ein Deckel

Sofern es sich nicht um einen freistehenden Sandkasten handelt, ist manchmal ein Deckel die bessere Alternative. So kann ein Sandkasten zum Beispiel sehr gut unter einem Spielturm platziert werden. Einzige Voraussetzung dafür ist nur, dass der Spielturm große genug ist, und die Podest-höhe mindestens 1,60 meter beträgt. Anderenfalls stoßen sich die Kinder zu schnell den Kopf.

Der Boden des Spielturms sorgt dabei für Sonnenschutz, und hält herabfallendes Laub fern. Allerdings sollte auf  einen Deckel nicht verzichtet werden, damit der Sandkasten aus Holz anderen Witterungseinflüssen besser stand hält, und damit Tiere nicht an den Sandkastensand heran kommen.