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Großer Spaß für kleine Hobbygärtner: Hochbeete für Kinder anlegen

Kinder lieben es, an der frischen Luft zu werkeln und mit ihren eigenen Händen etwas zu erschaffen. Im heimischen Garten gibt es viele spannende und kreative Bauprojekte, die gemeinsam mit der ganzen Familie umgesetzt werden können. Wenn das Baumhaus oder das Stelzenhaus schon bezogen sind und auch die Buddelkiste schon ihr schattiges Plätzchen gefunden hat, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um ein bisschen zu gärtnern.

Hochbeet für Kinder anlegenEin Hochbeet ist eine tolle Möglichkeit, um Kindern die Arbeit im Garten näherzubringen. Hochbeete lassen sich auch begrenztem Platzangebot anpassen, schonen den Rücken und bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Schnecken und andere Vielfraße, die die Ernte gefährden könnten. Für Kinder bietet ein Hochbeet den perfekten Einstieg in das Gärtnern und ein spielerisches Erleben der Natur. Den zarten Pflänzchen von der Aussaat oder dem Setzen bis zur vollen Blüte oder sogar einer reichhaltigen Ernte beim Gedeihen zusehen zu können, ist eine wertvolle Erfahrung für kleine Entdecker.

Ein Hochbeet für Kinder selbst bauen

Es gibt wohl kaum ein Bauprojekt für den heimischen Garten, das sich so mühelos und gleichzeitig kostengünstig realisieren lässt, wie ein Hochbeet für Kinder. Für das erste eigene Hochbeet reicht eine Weinkiste, ein Blumenkasten oder auch eine Obst- oder Gemüsekiste. Damit auch kleine Kinderhände ihr Pflanzenparadies selbst pflegen können, sollte die Breite der Kiste so gewählt werden, dass Kinderarme jeden Bereich bequem erreichen können.

Damit das Hochbeet möglichst lange Freude macht, empfiehlt es sich, das Holz vorzubehandeln, um es gegen Witterungseinflüsse unempfindlicher zu machen. Da Kinder fröhliche Farben lieben, bietet sich für die Holzbearbeitung am Hochbeet eine spezielle Lasur mit Farbe an. So lassen sich Witterungsschutz und Farbakzente in einem Anstrich auftragen.

Besonders gut geeignet sind diese Varianten von Holzschutz mit Farbe:

  • Leinölfarbe aus Leinöl und Alkyd
  • Witterungsbeständiges Holzöl mit Farbpigmenten
  • Farbige Holzschutzlasuren auf Alydharzbasis
  • Holzschutzfarben mit hohem Kieselsäureanteil, beispielsweise Schwedenrot

(Quelle: Ratgeber „Holzschutz im Außenbreich“ https://www.bauen.de)

Bei der Auswahl der Farben dürfen kleine Hobbygärtner natürlich gerne mitbestimmen und etwas größere Kinder können beim Verschönern ihres Hochbeetes natürlich auch gerne mithelfen.

Ist der Holzschutz gut durchgetrocknet, kann das Hochbeet innen sorgfältig mit Teichfolie ausgekleidet werden. Vor dem Befüllen ist es wichtig, in den Boden und die Seitenwände mit dem Holzbohrer durch Holz und Folie einige Löcher zu bohren, um das Abfließen von Regen- und Gießwasser zu gewährleisten und Staunässe zu vermeiden. Wichtig: Die Abflusslöcher sollten so gesetzt werden, dass das Wasser auch noch ungehindert abfließen kann, nachdem die Pflanzkiste auf einer Erhöhung positioniert wurde.

Nun ist die meiste Vorarbeit geleistet. Damit aus dem Beet auch ein Hochbeet wird, kann die vorbereitete Kiste entweder auf stabile Stelzen geschraubt oder einfach auf eine Bank, einen niedrigen Tisch, eine Palette oder irgendeine andere Erhöhung positioniert werden. Das erste Hochbeet für Kinder sollte ungefähr eine Arbeitshöhe von 45 bis 60 Zentimetern aufweisen. So können die Kleinen bequem arbeiten und müssen sich weder bücken noch recken, um ihre Pflänzchen zu pflegen.

Kind gießt Pflanzen im Hochbeet

Das Hochbeet für Kinder richtig sichern

Grundsätzlich darf ein Hochbeet überall im Garten ein Plätzchen finden. Je nachdem, was gepflanzt werden soll, ist ein eher sonniger oder ein eher halbschattiger Standort zu wählen. Vorteilhaft ist es auch, wenn das Hochbeet zumindest auf einer Seite etwas vor Witterungseinflüssen geschützt ist, beispielsweise an einer Hauswand, am Gartenhäuschen oder an der Garage. Gerade ein Hochbeet für Kinder fühlt sich an einem solchen Plätzchen sehr wohl, denn eine Rückwand bietet eine zuverlässige Sicherung gegen Umstürzen. Am besten ist es, wenn das Hochbeet mit einer der längeren Seiten fest an einer Wand verschraubt wird. So kann weder durch Wind und Wetter noch durch ungestüme Gärtnerhände etwas umstürzen.

Während bei einer Befestigung am Gartenhäuschen meist eine herkömmliche Bohrmaschine ausreicht, müssen bei einer Hauswand oder der Garage die Schlagbohrmaschine oder der Bohrhammer zum Einsatz kommen. Auf welche Wahl das Werkzeug fällt, hängt vom Material ab, mit dem das Hochbeet verschraubt werden soll. Hochwertige Betonbohrer verfügen in der Regel auch über einen Holzaufsatz, mit dem saubere und exakte Holzbohrungen durchgeführt werden können. Um das Hochbeet für Kinder richtig sichern zu können, kann der Durchmesser der Bohrung entscheidend sein:

  1. Durchmesser Holzbohrungen in mm

Bei Holzbohrungen schwanken die Durchmesser zwischen 20 und 40 mm. Es handelt sich dabei aber immer nur um die maximal möglichen Durchmesser! Wer also ein Gerät mit 30 mm max. Durchmesser bei Holzbohrungen erworben hat, kann damit in Holz natürlich auch Löcher mit einem Durchmesser von nur 2 mm bohren.

  1. Durchmesser Betonbohrungen in mm

Naturgemäß ist dieser Wert erheblich kleiner als der Durchmesser bei Holzbohrungen. Bei Beton schwankt der max. mögliche Durchmesser einer Bohrung zwischen 10 und 22 mm.

(Quelle: https://elektrowerkzeugtest.de)

 

Es reicht völlig aus, das Hochbeet an einer, möglichst einer längeren Seite zu sichern. Idealerweise bleibt bei der Standortwahl an den anderen Seiten, des Hochbeetes ausreichend Platz, um rundherum zu gehen und von allen Seiten zu arbeiten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um das Beet anzulegen?

Der ideale Zeitpunkt, um ein Hochbeet anzulegen, ist der Herbst, denn dann können kleine Hobbygärtner gleich mit dem Bepflanzen anfangen.

Ein Hochbeet wird in mehreren Schichten befüllt, bevor es ans Pflanzen gehen kann. Die unterste Schicht bilden Äste und Gestrüpp von Sträuchern oder Bäumen. Durch diese Schicht kann überschüssige Nässe durch Regen oder Gießen gut abfließen und Staunässe wird vermieden.

Die zweite Schicht bilden Pflanzenreste. Laub ist besonders gut geeignet. Auf die Pflanzenreste kommt eine Schicht aus Kompost, entweder aus dem eigenen Garten oder in Form von Komposterde vom Bauern oder aus dem Gartencenter. Erst die vierte Schicht besteht aus Pflanzen- oder Blumenerde. Damit wird das Hochbeet bis zum Rand angefüllt und anschließend gut durchgefeuchtet. Nach dem Befüllen sollte das Hochbeet einige Tage ruhen, damit die einzelnen Schichten sich setzen können. Vor dem Bepflanzen darf dann meist noch einmal mit Pflanzenerde aufgefüllt werden. Und jetzt kann es auch schon losgehen.

Was wächst denn da?

Grundsätzlich darf im Hochbeet alles angepflanzt werden, was als Beetpflanze im heimischen Garten gut gedeiht. Für Kinder ist es meistens besonders toll, wenn sie in ihrem kleinen Reich auch etwas ernten können. Erdbeeren, Zucchini, kleine Tomaten, Paprika oder köstlich duftende Kräuter bieten sich deshalb an.

Wer sich einfach nur an der Farbenpracht erfreuen möchte, kann auch eine bunte Blumenwiese aussähen. Für Kinder ist es ganz besonders spannend, zu beobachten, wie aus den ausgesäten Samen erst zarte Pflänzchen und schließlich prächtige Blumen werden.

Je nach Bepflanzung kann es empfehlenswert sein, von Jahr zu Jahr etwas durchzuwechseln, um eine gleichmäßige Beanspruchung des Nährbodens zu gewährleisten. Außerdem bleibt es so immer wieder aufs Neue spannend, mitzuerleben, was da so alles wächst im Beet.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ congerdesign (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ vikvarga (CCO-Lizenz) / pixabay.com

 

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News & Infos Ratgeber Spielgeräte

Rasen im Garten mit Kindern

Rasen Spielplatz
Ein schöner Rasen ist auch möglich wenn sich ein Spielplatz im Garten befindet

Die richtigen Spielgeräte im Garten sind eine wichtige Sache, die gut überlegt und geplant sein will. Mindestens aber genauso wichtig ist der Boden bzw. der Untergrund unter dem Gartenspielzeug.

Wenn es um einen Bolzplatz im heimischen garten geht (sofern der Platz dafür vorhanden ist), dann werden sicher die meisten von uns Rasen bevorzugen. Es ist hier auch jedem klar, dass dafür am besten spezieller Spielplatzrasen verwendet werden sollte.

Was ist aber das richtige wenn es um Schaukeln, Spielturm oder Trampoline geht ?

Vor allem unter höheren Spielgeräten bieten sich Rasenflächen an. Nicht zuletzt weil die Landung bei einem Sturz sanft abgefedert wird. Bedenken Sie aber folgende Punkte bei der Auswahl Ihres Rasens:

  • unter einem Trampolin bekommt Rasen meist nicht genug Licht und (je nach Modell) auch nicht genug Wasser
  • unter manche Spielgeräte (z.B. Trampoline oder manche Spieltürme) kommt man mit einem normalen Rasentraktor oder Rasenmäher nicht
  • unter Schaukeln wächst kein Rasen, da dieser mit den Füßen beim bremsen weggeschliffen wird

Informationen darüber, welcher Grassamen und welche Pflanzen sich auf einem Spielplatz am besten eignen gibt es hier: https://gartenweb.de

Rasenpflege nicht immer einfach zu lösen

Mulde im Rasen unter einer Schaukel
Vor allem unter Schaukeln kommt es schnell zur Bildung von Mulden, in denen Rasenmäher-Roboter sich gerne festfahren

Bei der Rasenpflege können Rasenmäher Roboter eine gute Lösung sein. Diese sind flach genug, um auch unter dem Trampolin oder unter dem Kletterturm den Rasen mähen zu können. Bedenken Sie aber bitte bei der Auswahl folgende Punkte:

  • Sie benötigen ein möglichst ebenerdiges Grundstück bzw. ebene Flächen
  • Der Rasenmäher Roboter schneidet das Gras, jedoch bleiben die Grashalme auf der Wiese liegen. Vor allem in den Morgenstunden kleben diese dann an Schuhen und Kleidung.
  • Der Roboter muss genau eingestellt werden, so dass dieser nicht zwischen spielenden Kindern herum fährt
  • Verwenden Sie auf jeden Fall ein Modell, welches herumliegendes Spielzeug erkennt (Technische Informationen zur Auswahl der richtigen Rasenmäher Roboters finden Sie hier: https://www.gartenmagazin.net/rasenmaeher-roboter/
  • Falls der Roboter unter Spielgeräte (Trampoline) fahren muss, wird auch dafür ein passendes Modell benötigt, welches dies technisch beherrscht
  • Wählen Sie ein Modell mit geländegängigen Rädern, vor allem wenn Sie einen Sandkasten oder eine größere Schaukel (Doppelschaukel, Nestschaukel, etc) aufgestellt haben. Sonst fährt sich das Gerät schnell in den Löchern fest, die beim spielen entstehen.

Bewässerung ist entscheidend

Einer der wichtigsten Punkte ist die richtige Bewässerung. Denn wenn unter einem großen Spielturm mit Rutsche und Schaukel zwar meist noch genug Licht den Rasen erreicht… spätestens beim Wasser ist dies oftmals nicht mehr der Fall. Dann plant man am am besten gleich beim Aufbau die passende Bewässerung mit ein. Zusammen mit einem schnell wachsenden Grassamen bleibt so der Spielplatz immer schön grün und gepflegt.

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Baumhaus News & Infos Ratgeber

Braucht man einen Statiker für ein Baumhaus ?

Ein Baumhaus für Ihr Kind

[toc]Die meisten Kinder sind sehr neugierig – sie können sich für die kleinsten Dinge begeistern. Sie entdecken die Welt und spielen für ihr Leben gerne. Wenn Sie Ihrem Kind eine Freude machen möchten, dann könnte ein Baumhaus genau das Richtige für Ihr Kind sein. Die meisten Kinder lieben Baumhäuser – machen Sie Ihrem Kind eine Freude und schenken Sie Ihrem Kind ein Baumhaus. Falls Sie nun eins machen möchten werden Sie sich vielleicht die Frage stellen wie hoch ein Baumhaus überhaupt sein darf. Schließlich könnte es ja passieren, dass Ihr Kind sich verletzt – zum Beispiel wenn es von der Leiter zum Baumhaus stürzt. Auf diese Frage werden wir im nächsten Abschnitt eingehen.

Großes Baumhaus benötigt einen Statiker
Für große Baumhäuser sollte auf jeden Fall ein Statiker in die Planung einbezogen werden

Wie hoch darf ein Baumhaus sein, damit es noch einigermaßen sicher ist?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Zunächst einmal kommt es auch darauf an wie alt das Kind schon ist. Sollte es noch sehr jung sein sollte das Baumhaus auf keinen Fall zu hoch sein. Für kleine Kinder empfehlen wir eine Höhe von maximal 3 Metern. Ab dem Grundschulalter könnte man das Baumhaus auch ein, zwei Meter höher bauen.

Grundsätzlich gilt aber folgendes: Je niedriger das Baumhaus ist, desto kleiner ist die Verletzungsgefahr. Ein Sturz aus mehreren Metern Höhe kann durchaus schwere Verletzungen zur Folge haben. Sie sollten es sich also gut überlegen in welcher Höhe Sie das Baumhaus oder Stelzenhaus für Ihr Kind bauen. Wir empfehlen Ihnen das Baumhaus auf einer möglichst niedrigen Höhe zu bauen. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag weiterhelfen konnten!!

Die meisten Kinder lieben Baumhäuser – ein Rückzugsort für das Kind

Wer kennt sie nicht? Baumhäuser – sie erfreuen sich seit Ewigkeiten großer Beliebtheit. In Baumhäusern spielen häufig Kinder – doch manchmal wird das Baumhaus auch als Rückzugsort verwendet. Letzteres ist auch für Kinder wichtig, denn auch Kinder sollten eine Privatsphäre haben und einmal ihre Ruhe vor allen und allem haben können. Die meisten Kinder finden Baumhäuser toll – vielleicht würde sich auch Ihr Kind über ein Baumhaus freuen?

Die Wahrscheinlichkeit ist zumindest sehr groß – wenn Sie Ihrem Kind eine Freude bereiten möchten, dann könnten Sie dem Kind ein Baumhaus schenken. Doch bei letzterem stellt sich die Frage ob das Baumhaus problemlos selbst gebaut werden kann oder ob man einen Statiker für die Konstruktion des Baumhauses benötigt. Diese Frage haben Sie sich bestimmt auch schon gestellt – wir liefern hier eine Antwort für Sie! Hoffentlich können wir Ihnen damit weiterhelfen!

kleines Baumhaus mit MädchenBraucht man eigentlich einen Statiker für die Konstruktion eines Baumhauses?

Wir versuchen normalerweise eine möglichst schnelle und präzise Antwort zu geben: Die Frage lässt sich jedoch in diesem Fall nicht eindeutig beantworten – denn es kommt ganz auf Ihr Wissen an. Wenn Sie sich mit dem Bau eines Baumhauses noch nie befasst haben, sollten Sie unbedingt einen Statiker mit ins Boot holen. Denn ein Baumhaus ist etwas anderes als ein Spielhaus auf dem Boden. Bei letzterem kann nichts passieren, außer dass es vielleicht den nächsten Sturm nicht übersteht.

Die Konstruktion eines Baumhauses stellt sich oft als viel schwieriger dar. Besonders großes Augenmerk sollte man auf die Verankerung im Baum legen. Die Bodenplatte, welche die gesamte Konstruktion trägt, muss auf jeden Fall so stabil und sicher sein, dass das Baumhaus auch nach einem Sturm noch sicher nutzbar ist.

Doch es gibt noch viele weitere Dinge zu beachten – als Laie ist es so gut wie unmöglich ein zu hundert Prozent sicheres Baumhaus zu bauen. Da sich das Baumhaus in der Höhe befindet sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Wir raten Ihnen dringend dazu dazu einen Statiker mit ins Boot zu holen!

Baumhaus Bausätze, welche im Handel als solche gekauft werden können, sind üblicherweise statisch berechnet. Auch hier spielt jedoch oft der verwendete Baum bzw. die Bäume eine entscheidende Rolle.

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Kinderrutsche News & Infos Wellenrutsche

Wie hoch darf eine Rutsche sein ?

Kinderrutsche freistehend - Welche Höhe ?
Eine Freistehende Kinderrutsche sollte am höchsten Punkt 3 meter nicht überschreiten

Fast jeder Kinderspielplatz besitzt eine eigene Rutsche. Dem Betrachter fällt schnell auf, dass viele dieser Modelle sich sehr ähnlich sehen und auch eine fast gleiche Höhe besitzen. Dies liegt daran, dass es gesetzliche Bestimmungen gibt, welche die Höhe von Rutschen festlegen. Je höher die Rutsche ist, desto mehr Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden, damit den Kindern nichts passieren kann.

Am gefährlichsten ist dabei immer das seitliche abkippen über die Rutschenwand in der maximalen Höhe am Einstieg. An einem Spielturm mit Rutsche ist deshalb oftmals rechts und Links neben dem Einstieg auf die Rutschfläche recht eng ein Brett oder Gitter angebracht, um zu vermeiden dass aus versehen neben die Rutsche getreten wird.

Höhe einer offenen Rutsche sollte nicht über 300 cm betragen

Es kommt immer auf das Rutschenmodell an, wenn es um die maximale Rutschhöhe geht. Generell gilt, dass offene Rutschen nicht höher als 300 cm sein dürfen. Mit den 300 cm ist die maximale Rutschhöhe am Einstieg gemeint. Höhere Rutschen müssen spezielle Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit den Kindern beim Spielen nichts passieren kann.

Hierzu zählen spezielle Wände, die an die Seiten der Rutsche angebracht werden müssen. Viele Rutschen über 3 meter Einstiegshöhe sind ebenfalls geschlossene Röhren, sodass die Kinder gar nicht erst herausfallen können. Ist das Rutschgefälle über 60 Grad, dann müssen die Seitenwände mindestens 70 cm Höhe besitzen.

Jedes Bundesland hat andere Regelungen

Röhrenrutsche geschlossen
Rutschen, die in größerer Höhe beginnen, sollten am besten komplett geschlossen sein…

Die 300 cm sind zunächst ein fester Richtwert, nachdem sich die Betreiber von Spielplätzen richten sollten. Je nach Bundesland können die Rutschen auch höher oder kleiner sein. Das zuständige Bauamt der Stadt entscheidet, welche Höhe im offenen Zustand noch erlaubt ist. Im eigenen Garten müssen ebenfalls gewisse Höhen eingehalten werden.

Bei Wasserrutschen gelten weitere Bestimmungen

Selbstverständlich gibt es nicht nur normale Rutschen auf dem Spielplatz, sondern auch Wasserrutschen. Da hier auch noch das Wasser ins Spiel kommt und die Rutschen generell recht hoch sind, müssen hier noch mehr Sicherheitsregeln beachtet werden.

Es gibt dabei kein Höhenlimit, solange die Rutsche immer mit einer Wand geschützt wird. Wasserrutschen können dabei extreme Höhen erreichen, da sie viele Wendungen und auch Verzweigen besitzen, um das Rutschvergnügen der Kinder zusätzlich steigern zu können.

Untergrund ist wichtig

Da sich niemals alle Unfälle zu 100 % ausschließen lassen, ist bei einem Spielturm oder einer freistehenden Kinderrutsche der Untergrund sehr wichtig. Dieser sollte im besten Fall aus Moos oder weichem Rasen bestehen. Spielsand oder Fallschutzmatten sind ebenfalls geeignet.

Keinesfalls darf der Boden mit Beton oder grobem Kies befestigt werden. Bei einem Sturz aus 3 meter Höhe hätte das fatale folgen für ein Kind.

 

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Kletterwand News & Infos Ratgeber

Ab wann dürfen Kinder auf eine Kletterwand?

Ab wann dürfen Kinder an eine Kletterwand ?Klettern ist ein Grundbedürfnis von Kindern, doch das hat in der Regel nichts mit professionellem Klettern an einer Kletterwand zu tun.

Professionelles Klettern

Natürlich können schon die Kleinsten auf Bäume klettern, ohne das diesen dabei etwas passiert. Leider gibt es nicht mehr viele Bäume wo das überhaupt erlaubt ist, aber trotzdem gerne gemacht wird. Allerdings geht das auch anders, wobei dies auch in einem Freizeitpark sein kann.

Hier gibt es schon spezielle Kletterwände und andere Klettergerüste für Kinder ab 4 Jahren und einer Körpergröße von mindestens einem Meter. Dies wird dann aber von den Betreibern angegeben. In Kletterhallen kann dies auch unterschiedlich sein, wobei es hierbei nur um das reine Klettern geht. Eine professionelle Absicherung kann ein Kind erst frühestens ab dem Alter von 12 Jahren erlernen. Schon Aufgrund des geringen Körpergewichtes ist das vorher kaum möglich.

Klettern nach Farben an der Boulderwand

Auch das werden die Kleinen dann noch nicht machen, auch wenn diese die Wände ganz locker erklimmen. Hier steht einfach der Faktor Spaß im Vordergrund, wobei die Farben an der Kletterwand dann egal sind.

Dies werden Kinder erst später befolgen, wobei das auf jedes Kind einzeln ankommt. Zwingen sollten die Eltern das Kind niemals, sondern ihm einfach den Spaß lassen. Sichern oder nach Farben klettern, das geht auch noch später. Die Bewegung und die Koordination sind her besonders wichtig, daher kann ein Kind ruhig schon so früh wie möglich mit dem Klettern beginnen.

An einem Spielturm oder Kletterturm sind ebenfalls oft Kletterwände vorgesehen. Diese bestehen meistens aus 10 – 20 einzelnen Klettersteinen, die ganz nach belieben an einer Holzwand angebracht werden. Das ist oftmals eine gute Lösung, um mit dem Klettern zu beginnen.

Wenn eine solche Kletterwand am Spielturm angebracht wird, empfiehlt es sich auf den Untergrund zu achten. Dieser sollte entweder aus einer weichen Rasenfläche, Fallschutzmatten, oder auch aus Sandkastensand bestehen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Kinder sollten niemals Erwachsene sichern

Selbst wenn Kinder schon sehr gut sichern können, sollten diese niemals einen Erwachsenen sichern. Denn hier ist da Gewicht einfach zu hoch und somit wäre das Kind vollkommen überfordert. Ansonsten können Kinder in Kletterhallen schon sehr früh klettern, doch bitte nur, wenn diesen das Spaß macht. Bäume bezwingen kann schon mehr Spaß machen, vor allem wenn dann noch Freunde dabei sind. So gibt es auch spezielle Klettergruppen für Kinder, die wichtig sind.

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News & Infos Ratgeber Spielgeräte Wippen

Schaukeltiere für den Garten zu Hause – eine gute Idee ?

Wipptier Schaukelpferd
Federtiere, die einem Schaukelpferd nachempfunden sind, werden gerne verwendet…

Oft findet man auf öffentlichen Spielplätzen sog. Schaukeltiere. Diese werden auch unter dem Begriff Wipptiere oder Federtiere angeboten. Wir möchten hier einmal darauf eingehen, ob sich diese als Gartenspielzeug für den heimischen Garten eignen.

Im Prinzip handelt es sich dabei immer um die gleiche Art der Konstruktion. Eine Stahlfeder (oder auch mehrere) sind im Boden verankert, und tragen ein Tier oder ein Fahrzeug. Die häufigsten Formen sind sicher Autos, Hühner oder auch Pferde.

Kinder mögen natürlich Pferde sehr gerne, da dies sofort das Gefühl des geliebten Schaukelpferdes wieder aufleben lässt, welches die meisten Kinder aus dem Baby-Alter noch kennen.

Sind Federtiere für den eigenen Garten geeignet ?

Nun, zunächst einmal gilt es hier zu bedenken, dass diese Figuren einen sehr sehr sicheren Stand benötigen. Das erreicht man entweder, indem man relativ lange Bodenanker in der Erde versenkt. Je nach Größe der Wippe müssen diese aber durchaus schon mal einen Meter oder tiefer eingeschlagen oder eingebohrt werden.

Alternativ lassen sich die Stahlfedern auch einbetonieren. Hierbei ist es aber nicht mit 25 oder 30 kg Beton getan, wie das bei einem Pfosten an einem Spielturm ausreicht. Vielmehr muss hier entweder eine entsprechend große Platte oder ein schweres Betonfundament eingegraben werden. Meist wiegen diese 100 kg oder mehr.

Nur so lässt sich das umkippen eines solchen Wipptieres sicher verhindern.

Sind Schaukeltiere generell gefährlich ?

Nun ja, es gibt zwei nicht zu unterschätzende Gefahrenquellen. Einerseits stellen die Tiere eine Gefahr für Kinder dar, die sich davor oder dahinter aufhalten. Wird das Tier relativ weit nach hinten gebogen, und das Kind welches oben saß, rutsch herunter, dann schießt das Schaukeltier mit voller Wucht nach vorne zurück. Ich möchte dann nicht an der Stelle stehen.

Wipptier Schildkröte
von der Schildkröte bis zum Elefanten ist alles vertreten…

Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, verletzt sich ein Kind auch recht schnell, wenn es selbst die Energie der Feder nicht unter Kontrolle behält. Vor allem dann, wenn das Schaukeltier vorne einen großen Kopf hat. Schaukelt das Kind mit zu viel Schwung nach vorn, kommt es so schnell vor, dass es mit Nase oder Mund gegen den Kopf des Schaukeltieres schlägt. Unsere Kinder jedenfalls haben sich auf diese Weise schon die eine oder andere blutige Nase geholt.

Selbstverständlich könnte man hier auch entgegnen, dass andere Gartenspielzeuge wie zum Beispiel ein Gartentrampolin oder eine Seilrutsche ebenfalls gefährlich sein können. Dem ist auch nicht zu widersprechen.

Ich würde allerdings eine Gartenwippe im Garten zu hause einem Schaukeltier vorziehen. Eine Wippe muss nicht verankert werden, kann von bis zu 4 Kindern gleichzeitig genutzt werden, und ist darüber hinaus meist auch noch die kostengünstigere Variante.

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News & Infos Ratgeber Schaukel Spielgeräte

Schaukelgestell aufbauen – was musst Du beachten ?

Schaukelgestell aufbauen - was muss beachtet werdenEin freistehendes Schaukelgestell ist heute die einfachste Möglichkeit, eine Schaukel oder auch eine Doppelschaukel im eigenen Garten aufzubauen. Dabei solltest Du jedoch einige wichtige Punkte bedenken. Vor allem wenn es um das Thema Sicherheit und Stabilität geht. Denn wenn Die Schaukel nicht mit anderen Elementen (z.B. einem Spielturm mit Schaukel) kombiniert wird, muss das gesamte Konstrukt sich selbst tragen, und entsprechend gesichert werden.

Größe des Gestells

Der erste Punkt, über den Du Dir Gedanken machen musst, ist die Größe. Es gibt ganz kleine Schaukelgestelle, an denen nur eine Babyschaukel angebracht werden kann, und es gibt Schaukelgestelle für bis zu 3 einzelne Schaukeln. Vor allem Wenn das Anbringen einer Nestschaukel geplant ist, dann ist besondere Stabilität nötig.

Wenn Du das Gestell selbst bauen willst, empfiehlt es sich, entweder einen Rahmen aus Metall zu schweißen, oder aber entsprechende Holzpfosten zu verwenden. Der Querbalken muss dabei (je nach geplanter Verwendung) am stärksten sein, da dieser das gesamte Gewicht der Schaukel und des Kindes zu tragen hat, aber auch entsprechende seitliche Fliehkräfte abhalten muss.

Welche Sicherheitsabstände sind nötig ?

Wenn Du die gewünschte Größe für Dein Gestell festgelegt hast, musst Du im nächsten Schritt die Sicherheitsabstände berechnen, damit die Unfallgefahr verringert wird. An den Seiten ist im wesentlichen kein Besonderer Abstand nötig. Es empfiehlt sich jedoch, vor allem zu anderen Spielgeräten (z. B. einem Gartentrampolin oder einem Kletterturm) dennoch mindestens 2 Meter Abstand einzuhalten. Anderenfalls kann es passieren, dass vor allem kleinere Kinder schnell mal „in die Schaukel“ laufen.

Nach vorne und hinten ist vom Ruhepunkt der Schaukeln mindestens so viel Abstand einzuhalten, wie die Länge des Seils oder der Kette der Schaukel beträgt. Hier solltest Du dann noch einen Meter addieren.

Ist also das Seil der Kinderschaukel 2 meter lang, dann sollte der Abstand nach vorne und hinten jeweils 3 Meter betragen. Einerseits wird dadurch vermieden, dass Dein Kind mit den Füßen an andere Gegenstände stößt. Andererseits kann so beim Absprung von der Sitzfläche auch gefahrlos gelandet werden.

Verankerung und Stabilität

Schaukelgestell Plastik oder Metall Verankerung
Egal ob ein Schaukelgestell aus Plastik, Holz oder Metall besteht – die Verankerung ist das wichtigste !

Egal ob Du Dich für ein Schaukelgestell aus Holz, oder für ein Modell aus Plastik bzw. Metall entscheidest… am wichtigsten ist immer die Stabilität. Diese wird einerseits erreicht durch den Aufbau der Seitenteile in Form eines Dreiecks, aber auch durch entsprechend starke Querträger.

Was auf keinen Fall fehlen darf, ist die Verankerung im Boden. Am besten stellst Du die Pfosten direkt auf einzelne Betonfundamente, und verschraubst diese mit Bodenankern. Vor allem wenn auch größere Kinder schaukeln, besteht sonst die Gefahr dass das gesamte Gerüst mit Schaukel nach vorne oder hinten umkippt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die seitliche Stabilität. Vor allem, wenn mehrere Schaukeln, oder eine Nestschaukel angebracht werden sollen, dann wirken sehr starke seitliche Kräfte auf die gesamte Konstruktion. Hier empfiehlt es sich, den Rahmen mit anderen Spielelementen (z. B. einem Stelzenhaus) oder an Gebäuden bzw. Bäumen zu fixieren. Anderenfalls führen die seitlichen Bewegungen schnell zu einem ausleiern der Schraubverbindungen, was sogar in einem Bruch des gesamten Gestells enden kann.

Wenn Du diese einfachen Regeln beachtest, steht nichts mehr dem jahrelangen Spielspaß engegen, welchen Deine Kinder mit einer eigenen Schaukel haben werden!

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News & Infos Ratgeber Sandkasten

Aus welchem Material sollte ein Sandkasten am besten sein ?

Welches Material eignet sich am besten für einen SandkastenViele Kinder spielen gerne in einem Sandkasten. Sollten Familien im Garten selbst eine Sandkiste aufbauen, dann ist es wichtig, auf das richtige Material zu achten, denn nicht immer ist Holz das geeignetste Material. Es ist zwar optisch sehr schön, jedoch leider auch anfällig für Nässe, was bei einem Sandkasten oft das größte Problem darstellt.

Vorsicht ist bei Metall und Beton geboten

Metallische Materialien haben den großen Nachteil, dass sie sich im Sommer schnell erhitzen. Hierdurch können sich Kinder Verbrennungen der Haut holen, weshalb es wichtig ist, auf Materialien zu verzichten, die schnell Wärme speichern. Befindet sich der Sandkasten jedoch immer im Schatten, dann hat Metall den großen Vorteil, dass sich hier wenig Insekten und Bakterien einnisten können.

Nässe kann einem Sandkasten aus Metall wenig anhaben. Zumindest wenn es sich dabei um Edelstahl oder zumindest vollverzinktes Eisen handelt.

Ein Nachteil von Metall oder Beton ist aber auch die größere Verletzungsgefahr. Stolpert ein Kind, und fällt auf eine Sandkastenumrandung aus Metall, tut dies natürlich mehr weh, als bei einem Sandkasten aus Holz oder Plastik.

Holz richtig lackieren

Für einen Sandkasten wird sehr gerne Holz als Standardmaterial verwendet. Der große Nachteil bei Holz ist jedoch, dass dieses schnell feucht wird und sich Pflanzen darauf ablagern. Es ist daher wichtig, dass das Holz regelmäßig mit einem speziellen Lack behandelt wird. Diesen gibt es in verschiedenen Baumärkten zu kaufen. Ebenfalls existieren Holzplatten, die schon vorher beschichtet worden sind.

Auf jeden Fall solltest Du Dich für einen Sandkasten mit Dach entscheiden, falls Deine Wahl auf Holz fällt, da das Dach nicht nur den Spielsand schützt, sondern zum großen Teil auch Wasser von der Unterkonstruktion ableitet.

Plastik ist das Material der Wahl

Sandkasten aus Plastik, Sandkiste, Buddelkiste
Ein Sandkasten aus Plastik kann auch gut aussehen, und hat viele Vorteile…

Das Besondere bei einem Sandkasten aus Plastik ist, dass dieser nicht nur sehr resistent gegenüber Mikroorganismen ist, sondern sich gleichzeitig im Sommer nicht so schnell erhitzt. Plastik ist ebenfalls sehr Witterungsbeständig, da dieses Wasser abweist und sich somit auch gut als Deckelmaterial für die Sandkiste eignet.

Es sollte immer festes, stabiles Plastik gekauft werden, welches sich bei starker Hitze nicht verformen kann. Sehr vorteilhaft bei Plastik ist auch, dass die Buddelkiste häufig aus einem Guss besteht. Es müssen also keine Nägel oder andere gefährliche Befestigungsmaterialien eingeschlagen werden, damit die Sandkiste hält. Die Ränder des Sandkastens sollten jedoch jedes Jahr auf Absplitterungen überprüft werden, da auch Plastik durch Einwirkungen von außen Schaden nehmen kann. Ansonsten steht dem Spielspaß mit einer Sandkiste aus Plastik nichts mehr im Weg.

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Kletterwand News & Infos Ratgeber Spielturm

Braucht man für einen Kletterturm ein Betonfundament?

SPielturm Kletterturm Stelzenhaus Betonfundament
Ein Betonfundament in einer solchen Größe ist nur bei hohen Klettertürmen nötig…

Ob ein Spielturm ein Betonfundament benötigt oder nicht, ist vor allem von seiner endgültigen Höhe abhängig. Insbesondere Produkte mit einer Podesthöhe über 1,50 m brauchen eine zuverlässige und sichere Bodenverankerung.

Speziell wenn es sich nur um ein freistehendes Stelzenhaus handelt, welches nicht über eine Rutsche, Schaukeln oder weitere Anbauten verfügt, ist der Kletterturm einerseits nicht schwer genug, andererseits auch sehr Windanfällig. Hier sollte also keinesfalls auf entsprechende Bodenanker mit Betonfundament verzichtet werden.

Sehr häufig verwendet wird zum Beispiel das folgende Modell, da es in unterschiedlichen Größen verfügbar ist, und somit für fast jede Pfostenstärke passt.

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Wie wird ein sicheres Betonfundament hergestellt?

Eine sichere Befestigung mit Hilfe von Beton herzustellen ist sicherlich einer der einfachsten Methoden der Montage. Die wenigen aber etwas körperlich anstrengenden Arbeitsschritte, sollten eigentlich von jedem umsetzbar sein.

Zuerst muss ein Fundament ausgehoben werden. Die circa bis zu 40 cm tiefen Löcher sollten sich idealerweise unter jedem Pfosten des Spielturms befinden. Hierfür müssen vorher die genauen Maße des Spielturms ermittelt und auf dem Boden angerissen werden.

So markiert man die Stellen, wo später die Pfosten stehen sollen. Dies ist zugleich der Arbeitsschritt, bei dem die meisten Fehler passieren. Hier ist also sehr genaues arbeiten gefragt. Denn nichts ist ärgerlicher als ein Betonfundament zu haben, das sich an der falschen Stelle befindet.

Alternativ kann das Grundgerüst des Spielturms auch erst mit den Bodenankern verschraubt, und in die vorbereiteten Löcher gestellt werden. Wenn alles passt und in Waage ausgerichtet ist, werden dann einfach die Löcher mit Beton gefüllt. Bis zum Aushärten darf dann keiner mehr an der Konstruktion wackeln.

Der Durchmesser der auszuhebenden Löcher ist stark vom jeweiligen Durchmesser der Pfosten abhängig. Allerdings sollte ein gewisses Spiel mit eingeplant werden. Danach können die Löcher mit Beton verfüllt werden. Ob man sich nun Fertigbeton als Sackware besorgt und diesen selbst anmischt oder sich vom Betonhändler fertig anliefern lässt, hängt von den handwerklichen Fähigkeiten und der Bequemlichkeit des Einzelnen ab. Der Beton sollte aber nicht komplett in die Löcher eingegossen werden, denn die Verankerungen für die Pfosten müssen etwas später ja auch noch hinein.

Die einfachste Verankerungsmöglichkeit ist die Variante, die mit einem Teil im Beton eingegossen und mit dem anderen am Pfosten verschraubt wird. Diese bedarf etwas feinfühliges und genaues Arbeiten. Denn der Spielturm muss genau, mit Hilfe einer Wasserwaage, entsprechend ausgerichtet und wenn nötig unterfüttert werden. Erst danach werden die Pfostenlöcher komplett mit dem Beton ausgegossen. Nach dem Aushärten des Betons sollte der Spielturm bombensicher stehen.

ACHTUNG: Vorsicht bei Ecken und Kanten

Wichtig bei den Fundamenten wenn es um ein Klettergerüst oder einen Spielturm geht, ist außerdem, dass das Fundament mindestens 10 cm unter der Oberfläche verschwindet. bei größeren Fundamenten sind sogar 20 cm Tiefe noch besser. Das hängt natürlich auch immer ein wenig davon ab, welcher Boden gewählt wird. Sofern Fallschutzmatten ausgelegt werden, bieten diese guten Schutz vor hartem Boden.

Keinesfalls sollte das Betonfundament aus der Erde herausschauen. Das kann bei einem Sturz auf eine Ecke oder Kante schlimmme Folgen haben.

Gut geeignet sind zum Beispiel Pfostenträger wie der folgende, wenn diese über eine lange Dolle (der Stab am unteren Ende) verfügen. Damit kann das Fundament tief genug versenkt werden.

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Baumhaus News & Infos Ratgeber

Wie groß darf ein Baumhaus sein?

Länge und Breite eines Baumhauses

Welche Größe und Welche Höhe sollte ein Baumhaus haben ?Ein Baumhaus für Kinder sollte nur eine gewisse Größe haben. Dies hängt natürlich auch von dem Baum ab, an dem Du dieses Baumhaus befestigen möchtest. Damit dies richtig funktioniert, solltest Du Dir einen hohen aber auch kräftigen Baumstamm aussuchen. Am besten eignet sich dabei ein Baum, der sich im Wind im unteren Bereich wenig neigt. Eine Eiche wird beispielsweise sehr oft als Träger für ein Baumhaus verwendet. Nadelbäume sind durch das austretende Harz und die herabfallenden Nadeln nicht geeignet.

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Wird die tragende Plattform zwischen mehreren Bäumen aufgebaut, muss auf jeden Fall beachtet werden, dass diese dann entsprechend beweglich angebracht wird. Oft wird die Trägerplattform am stärksten Baum direkt fixiert, und an weiteren Bäumen mit beweglichen Konstruktionen angebracht. Stahlseile mit entsprechendem Baumschutz eignen sich hierfür zum Beispiel.

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Für eine gute Stabilität sollte das Baumhaus maximal 2 Meter zu jeder Seite in die Breite gehen. Wird dies nicht beachtet, sondern wesentlich breiter gebaut kann dies schlimme Folgen haben, sobald man das Baumhaus betritt. Denn wenn die Statik nicht stimmt kann man sehr schnell abstürzen. Und dies kann je nach Höhe böse enden.

Verwenden lässt sich jederzeit ein Baumhaus Bausatz, oder auch ein ganz normales Spielhaus, welches eigentlich für den Aufbau auf ebenem Boden gedacht ist. Hier muss jedoch eine massive und entsprechend starke Unterkonstruktion aufgebaut werden. Dafür eignen sich zum Beispiel starke Trägerpfosten (10 x 10 cm oder noch stärker), welche in einem Rechteck verschraubt, und dann mit ca. 20 – 30 mm starken Bohlen zu einer Plattform ausgebaut werden.

Höhe der Plattform

Die Höhe in der das Haus angebracht wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits wird diese dadurch bestimmt, in welcher Höhe am gewünschten Baum noch entsprechende Dicke und tragende Äste zur Verfügung stehen.

Andererseits solltest Du Dir zuvor auch Gedanken darüber machen, wer das Haus nutzen soll. Je kleiner die Kinder, umso weniger hoch sollte das ganze Grundsätzlich sein.

Auch die Wahl der Zugangsmöglichkeit beeinflusst die sinnvolle Höhe. Möchtest Du zum Beispiel eine massive Holztreppe mit Geländer an dem Baumhaus anbringen, so wird diese ab einer Höhe von über 2,50 meter sehr schwer, und auch entsprechend teuer. Das wäre allerdings auch die sicherste Variante.

Soll das Baumhaus von größeren Kindern genutzt werden, die sehr oft Wert auf eine Einziehbare Strickleiter legen, dann bietet sich eine Höhe von 3 – 4 meter für die Plattform an. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass kleinere Kinder keine Möglichkeit haben sollten, in das Baumhaus zu gelangen. Eine Strickleiter bietet sich dafür an, da Kinder unter 5 Jahren meist nicht die Kraft haben, eine solche Leiter hochzuklettern.